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! HST Saphir Adapter                                   File  README.DOC     !
! Copyright (c) 1993-2002 HST High Soft Tech GmbH      All rights reserved. !
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Zustzliche Informationen zur Bedienungsanleitung
SAPHIR-ISDN.PDF D2.0R03/04.2001

                       Saphir Treiber Release 2.5

Ab sofort wird unsere ISDN und ATM-Adapterfamilie HST Saphir mit dem neuen
Treiber Release 2.5 ausgeliefert. Dabei wurde unsere leistungsfhige
Software-, Protokoll- und Schnittstellenarchitektur um diverse Features fr
ATM-Adapter erweitert. Es stehen ab sofort folgende zustzliche
Leistungsmerkmale zur Verfgung:



1. Erweiterte Konfiguration fr ATM-Adapter

   Starten Sie die Konfiguration des Saphir-Adapters, whlen Sie einen
   ATM-Adapter aus und bettigen den Schalter Eigenschaften. Folgende
   zustzliche Leistungsmerkmale knnen Sie dann ber die Registerkarte "ATM
   Konfiguration" einstellen:

1.1. Profilverwaltung

   Hier kann eines der vorhandenen Anschlussprofile ausgewhlt und aktiviert,
   gendert, gelscht oder ein neues Profil angelegt werden. Das Profil
   ".default" ist nicht nder- oder entfernbar!

   HINWEIS: Nach der Aktivierung eines Anschlussprofiles mu die
   Treibersoftware neu gestartet werden um das neue Profil lesen zu knnen!


1.2. Profil hinzufgen oder ndern

   Wenn ein neues Anschlussprofil hinzugefgt wird, kann im ersten Fenster
   neben dem Namen ein bereits vorhandenes Profil als Basis fr das Neue
   eingestellt werden. Dadurch brauchen nur die Werte gendert werden, die vom
   Basisprofil abweichen. Soll ein bestehendes Profil gendert werden, mssen
   keine Eingaben vorgenommen werden.


1.3. Beschreibung der einzustellenden Parameter

   Durch Bettigen des Schalters "Weiter" gelangen Sie jeweils in das nchste
   Parameterfenster.


1.3.1 Controller Konfiguration

   Connection Table Size: (dez)
      Anzahl der maximal von der Hardware untersttzten Verbindungen.

      Einstellbar sind die Werte: 512, 1024, 4096, 8192, 16k (16384)

      Fr Werte > 4096 Byte ist ein ATM-Adapter mit 2 MByte erforderlich. Die
      derzeitige Ausbaustufe mit 512 KByte untersttzt optimal 4096
      Verbindungen.

      Default: 4096

   Pfadauflsung in Bit:
      Anzahl der Bits die zur Identifizierung des virtuellen Pfades genutzt
      werden sollen.

      Beispiele:
      0 Bit - Es wird keine Pfadunterscheidung vorgenommen. Es wird erwartet,
         da die gesamte Kommunikation in einem Pfad stattfindet. In
         diesem Pfad stehen alle in "Connection Table Size" eingestellten
         Channel (Verbindungen) zur Verfgung (4096).
      2 Bit - Es knnen 4 aufeinander folgende Pfade unterschieden werden. Es
         stehen pro Pfad 1/4 der in "Connection Table Size" eingestellten
         Channel (Verbindungen) zur Verfgung (1024).
      8 Bit - Es knnen alle 256 mglichen Pfade unterschieden werden. Es
         stehen pro Pfad 1/256 der in "Connection Table Size" eingestellten
         Channel (Verbindungen) zur Verfgung (16).

      Einstellbar sind die Werte: 0,1,2,8

      Alle Einstellungen > 2 werden als 8 interpretiert!

      Default: 0

   Virtual Path Mask: (hex)
      Durch maskieren der Pfadauflsung knnen die unterscheidbaren Pfade
      verschoben werden. Die Maske wird mit den ausgewerteten Bits
      ODER-Verknpft.

      Beispiel:
      Pfadauflsung = 2 Bit, Pfadmaske = F0 - Dies entspricht der Einstellung
         111100xx, wobei x die auswertbaren Bits sind. Es werden die Pfade
         240-243 ausgewertet.

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis FF

      Die auswertbaren Bits drfen nicht maskiert (auf 1 gesetzt) werden.

      Default: 0

   Virtual Channel Mask: (hex)
      Mit dieser Maske knnen die Channel in Schritten von 4096 in allen
      Pfaden verschoben werden.

      Beispiel:
      5000 - Die Kanle in allen Pfaden beginnen mit Channel 20480

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis F000

      Die unteren 12 Bits drfen nicht maskiert (auf 1 gesetzt) werden.

      Default: 0x0000

   Hardware CPS Resolution: (dez)
      Auflsung der Sendehardware in Cells-Per-Second. Es knnen keine
      geringeren Bitraten generiert werden und die Bitrate kann nur in
      vielfachen dieser Einstellung erhht werden. Dieses gilt auch fr den
      Signalisierungskanal.

      Einstellbar sind die Werte: 38 bis 59259  fr Saphir /2025
                                  38 bis 353207 fr Saphir /2155

      Default: 171 (ca. 64 kBit/s)


1.3.2 Pfadkonfiguration

   Die Pfadkonfiguration wird nur fr SVCs (ATM-Whlverbindungen) bentigt.
   Zur Zeit wird SVC nur in einem Pfad untersttzt.

   Virtual Path: (dez)
      Pfad fr diese SVC Konfiguration.

      Einstellbar sind die Pfade: 0 bis 255

      Default: 0

   Signal Mode: (dez)
      Typ der Signalisierungsprozedur (Signalisierungskanalprotokoll).
      Einstellbar sind die Protokolle: DSS2 (Q.2931)
                                       UNI 3.1
                                       UNI 4.0

      Zur Zeit wird nur DSS2 untersttzt.

      Default: DSS2

   Signal VCI: (dez)
      Nummer des Signalisierungskanals.

      Einstellbar sind die Kanle 0 bis 65535

      Default: 5

   Signal Transfer Cap.: (dez)
      Verkehrskontrakt der Signalisierungsverbindung.

      Einstellbar sind die Kontrakte: SBR.1/QoS2 (nrt-VBR.1)
                                      SBR.3/QoS3 (nrt-VBR.3)

      Default: SBR.3/QoS3 (nrt-VBR.3) bei Saphir /2025
               SBR.1/QoS2 (nrt-VBR.1) bei Saphir /2155

   Signal Peak Cell Rate: (dez)
      Maximale Geschwindigkeit des Signalisierungskanals.

      Einstellbar sind die Werte: 38 bis 59259 bei einer Saphir /2025
                                  38 bis 353207 bei einer Saphir /2155

      Bei der Einstellung 0 wird fr eine Saphir /2025 der Wert 441 und fr
      eine Saphir /2155 der Wert 18939 verwendet.

      HINWEIS: Der eingestellte Wert darf niemals kleiner sein als die
      eingestellte "Hardware CPS Resolution".

      Default: 0

   Signal Sustainable Cell Rate: (dez)
      Minimale Geschwindigkeit des Signalisierungskanals.

      Einstellbar sind die Werte: 38 bis 59259 bei einer Saphir /2025
                                  38 bis 353207 bei einer Saphir /2155

      Bei der Einstellung 0 wird fr eine Saphir /2025 der Wert 38 und fr
      eine Saphir /2155 der Wert 150 verwendet.

      Default: 0

   Signal Max. Burst Size: (dez)
      Anzahl der aufeinanderfolgenden Zellen in "Peak Cell Rate" (PCR).

      Einstellbar sind die Werte: 1 bis 16777215 (2^24-1)

      Bei der Einstellung 0 wird fr eine Saphir /2025 der Wert 10 und fr
      eine Saphir /2155 der Wert 16 verwendet.

      Default: 0

   Signal Protocol Options: (dez)
      Mit diesen Flags fr Protokolloptionen knnen Protokollnachrichten
      unterdrckt werden, die in den derzeitigen Netzen nicht untersttzt
      werden und sich im Netzverhalten ungnstig auswirken knnen.

      Einstellbar sind die Werte: 0 - Keine Unterdrckung
                                  1 - Unterdrcken der Narrowband-IE's
                                  2 - Unterdrcken des SETUP Connection
                                      Identifier IE's
                                  3 - Unterdrcken beider IE's

      Default: 3

   Max. Simult. Connections: (dez)
      Maximale Anzahl gleichzeitiger Nutzverbindungen die dem Netz
      signalisiert werden knnen.

      Einstellbar sind die Werte: 1 bis 16k (16384)

      Bei der Einstellung 0 knnen alle in der Hardwarekonfiguration
      eingestellten Verbindungen signalisiert werden.

      Default: 0

   User Max. Cells Per Second: (dez)
      Maximale Gesamtnutzgeschwindigkeit in diesem Pfad die dem Netz
      signalisiert werden kann.

      Einstellbar sind die Werte: 38 bis 59259 bei einer Saphir /2025
                                  38 bis 353207 bei einer Saphir /2155

      Bei der Einstellung 0 kann der maximale Interfacespeed (Hardware
      Gesamtbandbreite) signalisiert werden.

      HINWEIS: Der eingestellte Wert darf niemals kleiner sein als die
      eingestellte "Hardware CPS Resolution".

      Default: 0

   User Lowest VPI: (dez)
      Niedrigster benutzbarer Pfad der dem Netz signalisiert werden kann.

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis 255

      Default: 0

   User Highest VPI: (dez)
      Hchster benutzbarer Pfad der dem Netz signalisiert werden kann.

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis 255

      Default: 0

   User Lowest VCI: (dez)
      Niedrigster benutzbarer Kanal der dem Netz signalisiert werden kann.

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis 65535

      Default: 32

   User Highest VCI: (dez)
      Hchster benutzbarer Kanal der dem Netz signalisiert werden kann.

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis 65535

      Default: 4095


1.3.3 ATM Number Mapping

   Im "ATM Number Mapping" kann eingestellt werden, wie eine ISDN-Applikation
   mit Hilfe der Rufnummer/Zieladresse die fr eine ATM-Verbindung notwendigen
   Parameter zum Verbindungsaufbau bzw. zur Identifikation der Verbindung an
   die CAPI bermittelt.

   Subaddress Digits: (dez)
      Anzahl der Stellen, die von der CDPN (Rufnummer/Zieladresse) abgetrennt
      und ber die CDPS (Subadresse) bertragen werden (virtuelle MSN/DDI).
      Wenn dieser Wert gesetzt ist, werden bei eingehenden Verbindungen
      CDPN und CDPS zu einer CDPN zusammengesetzt und an die Applikation
      bergeben. Diese Funktion ist dazu bestimmt, mehreren Applikationen eine
      virtuelle, von der ATM-Adresse abweichende Rufnummer zuordnen zu
      knnen um diese per Anwahl zu unterscheiden.

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis 20

      Default: 2

   Forward Speed Digits: (dez)
      Anzahl der Stellen in der CDPN (Rufnummer/Zieladresse), die fr eine
      Geschwindigkeitssteigerung in Senderichtung verwendet werden.

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis 20

      Default: 3

   Forward Speed Factor: (dez)
      Faktor mit dem die fr den jeweiligen BCIP im BCIP Mapping angegebene
      "Peak Cell Rate" (PCR) und der Wert "Forward-Speed" in der CDPN
      (Rufnummer/Zieladresse) multipliziert werden.

      Einstellbar sind die Werte: 1 bis 1000

      Default : 1

   Backward Speed Digits: (dez)
      Anzahl der Stellen in der CDPN (Rufnummer/Zieladresse), die fr eine
      Geschwindigkeitssteigerung in Empfangsrichtung verwendet werden.

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis 20

      Default: 3

   Backward Speed Factor: (dez)
      Faktor mit dem die fr den jeweiligen BCIP im BCIP Mapping angegebene
      "Peak Cell Rate" (PCR) und der Wert "Backward-Speed" in der CDPN
      (Rufnummer/Zieladresse) multipliziert werden.

      Einstellbar sind die Werte: 1 bis 1000

      Default : 1


1.3.4 ATM BCIP Mapping

   Im "ATM BCIP Mapping" knnen mehrere ATM-Dienste auf gewnschte
   ISDN-Dienste umgemappt werden, soda sie durch ISDN-Applikationen
   ausgewertet werden knnen. Im bersichtsfenster knnen Mappings
   hinzugefgt, gendert oder gelscht werden. Dieses Mapping wird nur bei
   ISDN-Applikationen verwendet und bei "echten" ATM-Applikationen ignoriert.

   Die einzelnen Felder der bersicht haben folgende Bedeutung:
      Nr.                - Nummer des Mappings
      Flags              - Bestimmung der Wirkungsweise des Mappings
                           1 - Mapping Narrowband CIP nach BCIP (abgehend)
                           2 - Mapping BCIP nach Narrowband CIP
                               (eingehend)
                           3 - Beide Richtungen
      CIP                - CIP-Value entsprechend CAPI 2.0
      AAL                - AAL-Value entsprechend CAPI 2.0 Broadband
                           Extensions
      Bearer             - Bearer-Value entsprechend CAPI 2.0 Broadband
                           Extensions
      Traffic Forw. PCR  - Forward-PCR entsprechend CAPI 2.0 Broadband
                           Extensions
      Traffic Backw. PCR - Backward-PCR entsprechend CAPI 2.0 Broadband
                           Extensions

      Wird ein Mapping gendert oder hinzugefgt knnen im Dialogfenster
      folgende Einstellungen vorgenommen werden:

   Narrowband CIP nach BCIP
      Wird dieses Feld aktiviert, gilt dieses Mapping fr abgehende Rufe.

      Default: Ein

   BCIP nach Narrowband CIP
      Wird dieses Feld aktiviert, gilt dieses Mapping fr eingehende Rufe.

      Default: Ein

  Narrowband CIP Value: (dez)
      CIP-Value entsprechend CAPI 2.0.

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis 31
         Diese haben nach CAPI 2.0 folgende Bedeutung:

         CIP   Bedeutung
         0     alle
         1     speech
         2     unrestricted digital information
         3     restricted digital information
         4     3.1 kHz audio
         5     7 kHz audio
         6     video
         7     packet mode
         8     56kbit/s rate adaptation
         9     unrestricted digital information with tones/announcements
         10    reserved
         11    reserved
         12    reserved
         13    reserved
         14    reserved
         15    reserved
         16    telephony
         17    facsimile group 2/3
         18    facsimile group 4 class 1
         19    teletex service basic and mixed mode and facsimile service
               group 4 classes II and III
         20    teletex service basic mode and processable mode
         21    teletex service basic mode
         22    international interworking for Videotex
         23    telex
         24    message handling systems in accordance with X.400
         25    OSI application in accordance with X.200
         26    7 kHz telephony
         27    video telephony, first connection
         28    video telephony, second connection
         29    not defined
         30    not defined
         31    not defined

      Default: 2 (unrestricted digital information)

   AAL Value: (dez)
      AAL-Value entsprechend CAPI 2.0 Broadband Extensions

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis 5
         Diese haben nach CAPI 2.0 Broadband Extensions folgende Bedeutung:

         BCIP AAL Value  Service
         0               no predefined profile
         1               AAL voice
         2               AAL 1
         3               AAL 2
         4               AAL 3/4
         5               AAL 5

      Default: 0

   Bearer-Value: (dez)
      Bearer-Value entsprechend CAPI 2.0 Broadband Extensions.

      Einstellbar sind die Werte: 0 bis 5
         Diese haben nach CAPI 2.0 Broadband Extensions folgende Bedeutung:

         BCIP Bearer Value  Service
         0                  no predefined profile
         1                  Constant Bit Rate (CBR)
         2                  Variable Bit Rate (VBR real time)
         3                  Variable Bit Rate (VBR non real time)
         4                  Unspecified Bit Rate (UBR)
         5                  Available Bit Rate (ABR)

      default : 3 (VBR-nrt)

   Traffic Forward-PCR: (dez)
      Forward-PCR entsprechend CAPI 2.0 Broadband Extensions. Dieser Wert kann
      mittels der Faktoren in der Rufnummer/Zieladresse vervielfacht werden.

      Einstellbar sind die Werte: 38 bis 59259 bei einer Saphir /2025
                                  38 bis 353207 bei einer Saphir /2155

      HINWEIS: Der eingestellte Wert darf niemals kleiner sein als die
      eingestellte "Hardware CPS Resolution".

      Default: 171

   Traffic Backward-PCR: (dez)
      Backward-PCR entsprechend CAPI 2.0 Broadband Extensions. Dieser Wert
      kann mittels der Faktoren in der Rufnummer/Zieladresse vervielfacht
      werden.

      Einstellbar sind die Werte: 38 bis 59259 bei einer Saphir /2025
                                  38 bis 353207 bei einer Saphir /2155

      HINWEIS: Der eingestellte Wert darf niemals kleiner sein als die
      eingestellte "Hardware CPS Resolution".

      Default: 171


2. Datenkompression V.42bis fr X.75 SLP und V.120

   Ab sofort steht Datenkompression nach V.42bis fr die Protokolle X.75 SLP
   und V.120 (B-Kanal, Schicht 2) zur Verfgung. Die folgenden Betriebsmodi
   und Optionen sind einstellbar:

   Betriebsmodi

      "Deaktiviert"
      Die Saphir ISDN-Adapter sind fr den Betrieb ohne V.42bis konfiguriert.

      "Aktivierung durch Applikation"
      Die Saphir ISDN-Adapter verwenden nur dann V.42bis, wenn Applikationen
      ein um V.42bis erweitertes Protokoll anfordern. Die Gegenstelle mu
      hierzu kompatibel sein.

      "Aktiviert bei X.75/V.120"
      Die Saphir ISDN-Adapter verwenden V.42bis bei allen CAPI 2.0
      Applikationen, die die Protokolle X.75 und V.120 nutzen. Die Gegenstelle
      mu hierzu kompatibel sein.

   Optionen

      "Start im komprimierten Modus"
      Gem V.42bis Spezifikation wird die Datenbertragung eigentlich immer
      im transparenten Modus gestartet. Danach wird ggf. vom Enkoder in den
      komprimierten Modus geschaltet. In einer Sitzung der "CAPI Association
      Subworkgroup V.42bis" wurde jedoch beschlossen, im komprimierten Modus
      zu starten. Dieser Beschlu ist derzeit nicht in das CAPI Dokument
      "CAPI V 2.0 August 1997" aufgenommen worden. Durch Aktivierung dieser
      Option sind die Saphir ISDN-Adapter zu dem nicht publizierten
      Standard der Unterarbeitsgruppe kompatibel.

      "Spezieller Flush am Blockende"
      Zur Zeit werden von einigen Applikationen die Eintragungen in die
      V.42bis Codierungstabelle (Dictionary) auch im transparenten Modus an
      den X.75 Blockgrenzen geflushed. Im transparenten Modus ist dieser
      Vorgang nicht erforderlich. Durch Aktivierung dieser Option sind die
      Saphir ISDN-Adapter zustzlich auch zu diesen Applikationen kompatibel.

3.  Neues B-Protokoll T.30 fr FAX

    Ab sofort wird von allen Treibervarianten (auer DOS-Treibern ohne
    DPMS-Untersttzung) das B-Kanalprotokoll T.30 ab dem Release 2.2
    (Revision 06) untersttzt. Dies ermglicht den Einsatz von FAX-Software
    wie z.B. WinFax Pro V 8.0 auf allen Saphir ISDN-Adaptern. Dabei mu die
    FAX-Software lediglich auf CAPI 2.0 aufsetzen. Zur Zeit wird 9.600 Baud
    fr Send sowie 4.800 fr Receive untersttzt. Dabei sind alle
    FAX-Protokolle softwaremig ohne Hardwareergnzung in der Treibersoftware
    realisiert. Sptere hhere Geschwindigkeiten wie z.B. 14.400 Baud knnen
    bequem durch Softwareupdates realisiert werden. Weiterhin wird FAX auf
    allen verfgbaren B-Kanlen gleichzeitig unterstzt, so da z.B. Send und
    Receive auch gleichzeitig mglich ist. Zur Nutzung des B-Kanalprotokolls
    T.30 ist mindestens ein Pentium erforderlich.

4.  Untersttzung von OS/2 WARP 4

5.  Untersttzung von Novell IntranetWare bei der ISA-Variante

6.  Untersttzung von Windows NT 4.0

7.  Untersttzung von Removal/Insertion bei Advanced Power Management (APM)
    unter Windows 95 bei der PCMCIA-Variante

8.  Neue 32 Bit CAPI 2.0 DLL fr Windows 95 (CAPI2032.DLL)

9.  Neues B2 -Protokoll V.120

10. Neues Feature bei B1-Protokoll V.110 Asynchron mit RFC1662 fr Wandlung
    Synchron/Asynchron z.B. bei Zugriff auf V.110-Terminaladapter

11. Multi-TEI fr gleichzeitigen Zugang zu mehreren X.25-Providern (ber X.31)

12. Untersttzung von Whl- und Festverbindungen bei X.31 (SVCs/PVCs)

13. Untersttzung von Festverbindungen D64S

14. Untersttzung von internen Querverbindungen (Punkt zu Punkt) gem Q.SIG;
    speziell auch bei Siemens HiCom mit CoreNet Q.SIG-Extensions

15. EAZ Mapper fr CAPI 1.1 auf Q.931 (DSS-1/5ESS/NI1)

    Kommandozeilen:
        /e<Controller>:<EAZ-Value>=<Calling-Party-Number>
        [*<Calling-Party-Subaddress>]

    INI Dateien:
        [HST_ISDN_ADAPTER_01]
        EAZ<EAZ-Value>=<Calling-Party-Number>[*<Calling-Party-Subaddress>]

    NT-Registry:
        Key:             Parameters/Adapter01/EAZ<EAZ-Value>
        Value (REG_SZ):  <Calling-Party-Number>[*<Calling-Party-Subaddress>]

    <Controller>
        Die Controllernummer auf der das Mapping gltig ist 0..n n=MaxAdapter

    <EAZ-Value>
        Der zu behandelnde CAPI 1.1 EAZ Wert 0..9

    <Calling-Party-Number>
        20 Zeichen IA5 Zeichensatz

    <Calling-Party-Subaddress>
        20 Zeichen IA5 Zeichensatz

    Beispiele:
        EAZ0=
            (default 'Calling-Party-Number' "1" und keine
            'Calling-Party-Subaddress')
        EAZ1=*
            (keine 'Calling-Party-Number' und keine
            'Calling-Party-Subaddressinfo elements')
        EAZ2=12345
            ('Calling-Party-Number' "12345" und keine
            'Calling-Party-Subaddress')
        EAZ3=12345*67890
            ('Calling-Party-Number' "12345" und
            'Calling-Party-Subaddress' "67890")

    Die Nummer "empty" spezifiziert ein Info-Element, da nur aus einem Header
    besteht.

16. Neues Universalmapping fr eigene Rufnummer ber neuen Treiberparameter
    bei Q.931-Protokollen (DSS-1, NI1 u. 5ESS)

    Kommandozeilen:
        /am<Controller>:<Pre-Number>[=<Post-Number>]

    INI Dateien:
        [HST_ISDN_ADAPTER_01]
        MAP<Map-Value>=<Pre-Number>[=<Post-Number>]

    NT-Registry:
        Key:             Parameters/Adapter01/MAP<Map-Value>
        Value (REG_SZ):  <Pre-Number>[=<Post-Number>]

    <Controller>
        Die Controllernummer auf der das Mapping gltig ist 0..n n=MaxAdapter

    <Map-Value>
        Eine fortlaufende Nummer fr das Mapping 0..9

    <Pre-Number>
        Nummer vor dem Mappen, 20 Zeichen IA5 Zeichensatz

    <Post-Number>
        Nummer nach dem Mappen, 20 Zeichen IA5 Zeichensatz

    Beispiele:
        MAP0=12345=67890
            (Applikation "12345" Netz "67890")
        MAP1=12345=
            (Applikation "12345" Netz "")
        MAP2==67890
            (Applikation "" Netz "67890")

    Die Nummer "empty" spezifiziert ein Info-Element, da nur aus einem Header
    besteht.

17. Multi-SPID-Konfiguration fr US-Protokolle 5ESS (AT&T) sowie
    NI1 (Bellcore)

    Die SPID Konfiguration fr AT&T 5ESS und Bellcore NI1 wurde stark
    erweitert.

    Fr DOS,DPMS,OS/2 und Netware:
        /xs<SPID-Value>[,<Controller>][,<Num-BCH>][,<Service>][,<Fixed-BCH>]
        [,<CGPN>]

    Fr Windows 3.X und Windows 95 native VxD:
        In der Sektion [HST_ISDN_ADAPTER] der SYSTEM.INI werden die SPID1 bis
        SPID8 eingetragen.

        SPID1=<SPID-Value>[,<Controller>][,<Num-BCH>][,<Service>]
        [,<Fixed-BCH>][,<CGPN>]

    Fr Windows NT:
        In der Registry wird im Subkey "Parameters" die Keys "SPID1" bis
        "SPID8" als REG_SZ eingetragen.

        SPID1=<SPID-Value>[,<Controller>][,<Num-BCH>][,<Service>]
        [,<Fixed-BCH>][,<CGPN>]

    <SPID-Value>
        SPID Zeichenkette bis zu 20 Zeichen

    <Controller>
        Die Controllernummer auf der der SPID gltig ist. Die Numerierung
        beginnt mit 1 (CAPI 2.0 style). Ein Wert von 0 weist den SPID allen
        Controllern zu.
        default : Die Nummer der Konfiguration ist die Nummer des Controllers

    <Num-BCH>
        Anzahl der B-Kanle die der SPID untersttzt.
        default : 2

    <Service>
        Die Dienste die der SPID untersttzt
            "speech"                                  => 1
            "unrestricted digital information / UDI"  => 2
            "restricted digital information / RDI"    => 4
            "3.1 kHz audio"                           => 8
            "7 kHz audio"                             => 16
            "video"                                   => 32

            Zum Kombinieren werden die Werte einfach zusammengezogen
            default : 63 (alle Dienste)

    <Fixed-BCH>
        Ein fester B-Kanal fr den der SPID gltig ist (1 oder 2 fr einen
        S0 Anschlu). Ein Wert von 0 gibt den SPID fr alle B-Kanle frei
        default : 0

    <CGPN>
        Die eigene MSN oder DDI fr die der SPID gltig ist
        default : leer

18. Treiberparameter jetzt auch bei DOS und OS/2 ber INI-File (SAPHIR.INI)
    konfigurierbar

    Ab sofort kann parallel zu den Kommandozeilenparametern eine INI-Datei mit
    dem Namen SAPHIR.INI fr die Parametrisierung der Treiber verwendet
    werden. Der Aufbau ist 100% kompatibel zu dem Aufbau der HST-Sektionen der
    SYSTEM.INI von Windows. Der Name der Dateien kann mit dem Parameter
    /f<Filename> gendert werden.

19. Integrierter Responder in allen Treibern fr HST Communication Driver
    Maintenance System (CDMS) zur lokalen und remoten ISDN- und
    X.31-Protokollaufzeichnung und -auswertung

    Die multisessionfhige CDMS Mastersoftware unter Windows 95/NT zur
    Auswertung der durch den integrierten CDMS Responder erzeugten ISDN- und
    X.31-Protokollaufzeichnungen befindet sich in der Vorbereitung und kann
    knftig ber unseren Vertrieb janus HST Marketing GmbH bezogen werden.
