
Fuer die Installation eine KURZBESCHREIBUNG zu ISDNPM 3.03:

1.) Neuinstallation 

    1.  'ISDN_G.CF0' als 'ISDN.CFG' kopieren oder INSTALL.CMD aufrufen;
        dann in der 'ISDN.CFG' die folgende Anpassungen vornehmen:

        a.) DFUE-Schnittstelle (Anzahl) auswaehlen, default ist ISDN 
            ueber CAPI. PPPOE ist fuer xDSL, SerialLines fuer Modem (COMx).
            CapiLines   : 1
            SerialLines : 0
            PPPOELines  : 0
            PPTPLines   : 0
            
        b.) Bei ISDN CAPI-Betrieb: 
            Den CAPI-Typ (CAPI 1.1 od. CAPI 2.0) setzen wenn Sie
            CapiLines aktiviert haben.
            Den Pfad fuer die CAPI20.DLL (bzw. CAPI.DLL bei CAPI 1.1) angeben.

            CapiType : CAPI20 
            DllPath  : ...............

        c.) Bei ISDN CAPI-Betrieb: 
            Die eigene MSN des ISDN-Anschlusses fuer eingehende Verbindungen 
            eintragen. (ListenEAZ bei CAPI 1.1)
            Wird KEINE Angabe gemacht, dann hoert ISDNPM auf alle Anrufe.

            'ListenMSN   :  47110815'
            oder
            'ListenEAZ   :  1'

        d.) Bei ISDN CAPI-Betrieb: 
            Die eigene MSN fuer alle abgehenden Verbindungen konfigurieren.
            (EAZ bei CAPI 1.1)

            'MSN         :  47110815'
            oder
            'EAZ         :  1'

        e.) Haben Sie einen DSL-Anschluss? Dann beachten Sie bitte die 
            Konfigurationsangaben in der Zusatz-Doku (Dateiname: ADSLFAQ.TXT)
            * PPPoE Protokolltreiber im MPTS installieren.

    2.  Optional:
        ISDNPM-Script 'CONFIG?.FNC' zur Konfiguration der TCP/IP-Schnittstelle
        und des IP-Routings bei Bedarf anpassen/erweitern.
        Die in der ISDN.CFG definierten aktiven Scripts werden von 
        ISDNPM im Programmverzeichnis erwartet.
        Default ist die CONFIG0.FNC.

    3.  Optional:
        In der 'DEFAULT.OUT' (Verzeichnis "USER") sind die STANDARDWERTE fr 
        _alle_ abgehenden Verbindungen angegeben. Es wird empfohlen, die 
        Default.out NICHT zu aendern und nicht zu lschen sondern die 
        Abweichungen in der User.OUT zu definieren.

        Die Default.OUT ist fr den Zugang ins Internet optimal konfiguriert.
        Alle anderen '.OUT' Dateien sind nur noch nderungen an der 
        'DEFAULT.OUT' und somit wesentlich kompakter und uebersichtlicher.

    4.  Optional:
        Definition von Filtern fuer Dial-, Timeout und Paketfilter.
        Fuer die Standardanforderungen an einen Dialfilter gibt es die 
        Option "AutoDialMode". Diese findet in den Beispielen Verwendung.

    5.  Fr jede abgehende Verbindung legen Sie eine eigene '.OUT' Datei
        im Verzeichnis "USER" an bzw. nehmen eine passende Konfiguration 
        aus den *Beispielen*. In der OUT-Datei werden nur noch die fuer diese 
        Verbindung spezifischen Werte eingetragen. 
        IP-Masquerading wird empfohlen, denn dadurch besteht ein
        zusaetzlicher Schutz gegen Angriffe von auen waehrend einer 
        Verbindung und auerdem ist die IP-Konfiguration wesentlich einfacher.

        Hinweis:
        Die wichtigsten Parameter wurden in den Beispielen angewendet und 
        sind in der Verbindungsdokumentation (CONNECT.TXT) noch genauer 
        beschrieben.

    6.  Optional: 
        fr jede eingehende Verbindung, die ueber RUFNUMMER Authentifiziert,
        legen Sie bitte eine entsprechende '.IN' Datei an.

    7.  Optional:
        fr eingehende Verbindungen, die nicht einer festen RUFNUMMER 
        zugeordnet werden koennen wird die Datei 'ALL.DYN' in Verbindung mit
        den *.UID Dateien benutzt. 
        Hier werden die wichtigen Parameter ( PAP, CHAP ) fr die 
        Authentifizierung eingetragen.

    8.  Optional:
        fr jeden, der sich bei EINGEHENDEN Verbindungen mit USERID und 
        PASSWORT authentifiziert, existiert noch eine '.UID' Datei. 
        Hier legen Sie nur noch die USERID und das PASSWORT fest.

    9.  Nachdem Sie abschlieend noch Ihre RegistrierungsKey-Datei (Reg.Key) 
        in das ISDNPM-Verzeichnis kopiert haben kann es mit dem Starten von 
        ISDNPM.EXE losgehen !
        Wenn die Verbindung steht sind beide Channel (L-01 und H-01) gruen 
        und in der Spalte S(=Status) wechselt die Anzeige von D(=Down) 
        auf O(=Open). Zu jeder Verbindung gehoert ein oder mehrere L-Channel 
        und ein H-Channel.

   10.  Optional: 
        Wenn Sie ISDNPM ohne GUI starten wollen, dann starten Sie ISDNM.EXE 
        mit DETACH.
        Die Steuerung erfolgt ueber PIPE oder Socket-Interface, mindestens 
        eines von beiden sollte somit aktiviert sein um ISDNM auch beenden 
        zu koennen. Testen Sie daher ihre Konfiguration zuerst mit ISDNPM 
        bevor Sie ISDNM einsetzen.
        Bei den SAMPLES finden Sie je ein Beispiel fuer die PIPE und 
        Socket-Steuerung.
        Ein leistungsfaehiges auf Java basierendes RemoteControlprogramm 
        ist mit JISDNPMRemote (Verzeichnis JREMOTE) im Lieferumfang enthalten.


2.) Update von ISDNPM 3.01
    
    Die Konfiguration von ISDNPM 3.02 ist mit wenigen Ausnahmen kompatibel 
    zur Version 3.01, die ISDN.CFG und die userbezogenen OUT-Dateien koennen 
    somit ohne Aenderungen uebernommen werden. 
    Nur wer bisher das Flag "ChargeTimeout" verwendet hat muss nun die Option 
    "TimeOutMode : Charge" angeben. 
    Desweiteren kann es sein das eines der folgenden Masqueradingoptionen fuer 
    den FTP-Transfer aktiviert werden muss, letzteres sollte nur im 
    Ausnahmefall Verwendung finden:

    MasquerOption : LOOSEFTPPORT
    MasquerOption : LOOSEFTPIP

    Die CONFIG?.FNC wurde komplett ueberarbeitet und vereinheitlicht, der 
    Aufbau ist abwaertskompatibel.


3.) Update von ISDNPM 3.02

    Mit der neuen CONFIG0.FNC kann ISDNPM 3.03 nun auch den Masquermode 
    der Verbindung erkennen und sich entsprechend verhalten.
 
    mfg. MyWi


   Erweitert und aktualisiert von K. Schmidthaus

   15.06.2002
